Kurzreferenz - Treofan

Höchste Sicherheit, einfach und flexibel

Überblick
Nicht jedem Produkt sieht man seine High-Tech-Eigenschaften sofort an. Folien, die uns täglich z.B. als Lebensmittel-Verpackungen begegnen, gehören zweifellos dazu. Kaum ein Verbraucher weiß, wieviel Forschung notwendig ist, damit Käse frisch bleibt und Gemüse knackig. In einem spannenden Projekt unterstützte IKU seinen langjährigen Kunden Treofan dabei, sein Know-how auch EDV-seitig optimal abzusichern. Mit einer Firewall-Lösung für alle Standorte, bei der sich höchste Sicherheit und einfache Administration perfekt ergänzen.

Folien für fast jede Anwendung
Mehr als 7 Milliarden Quadratmeter Polypropylen-Folie – etwa 8 Mal die Fläche Berlins – produziert Treofan jährlich. Damit gehört das Unternehmen, das aus den Folienaktivitäten der Hoechst AG hervorgegangen ist, zu den weltweit führenden Herstellern in seinem Segment. Treofan-Folien findet man in nahezu allen Lebensbereichen: Sie halten Lebensmittel frisch, machen als Batterie-Trennfolien Smartphones sicherer oder ermöglichen in Kondensatoren fast jede elektronische Anwendung. Treofan ist mit unzähligen Patenten Innovationsführer der Branche.

Komplexe Systemverwaltung
Know-how, das auch mit der IT-Infrastruktur des Unternehmens bestmöglich geschützt werden muss. Bislang waren die Produktions- und Vertriebsstandorte in Deutschland, Italien, den USA und Mexiko mit uneinheitlichen Sicherheitskonzepten ausgestattet, was die Administration teils aufwendig und komplex machte. Eine zentrale Steuerung oder Definition von Regeln war nicht möglich. Anfang 2016 trat Treofan an die Open Source-Experten von IKU mit dem Wunsch heran, eine einheitliche Firewall-Infrastruktur umzusetzen.

Eine umfassende Lösung
Die optimale Lösung war mit dem SOPHOS UTM (Unified Thread Management) schnell gefunden. Die Hardware-Appliance bietet umfassende Sicherheit für das gesamte Netzwerk und ist durch sein modulares Konzept in der Lage, weitere Anwendungen wie beispielsweise WiFi-, VPN-, Webproxy-, Webserver- oder E-Mail-Sicherheit einfach zu ergänzen. Alle Features sind in der Software bereits enthalten und können bei Bedarf lizensiert werden.

Der dazugehörige UTM-Manager arbeitet mit einer übersichtlichen Browser-Oberfläche und macht sogar eine zentrale, standortübergreifende Verwaltung des Systems möglich. So behalten die IT-Mitarbeiter stets den Überblick über Status, Zugriffe und kritische Ereignisse. Und das weltweit.

Sicherheit an allen Standorten
IKU präsentierte dem Kunden zunächst umfassend die Möglichkeiten des Sophos UTM. Anschliessend wurden alle Standorte sukzessive mit der neuen Firewall ausgestattet. In entfernten Produktionsstätten erfolgte die Installation durch die EDV-Mitarbeiter des Kunden vor Ort, so dass keinerlei Reisekosten anfielen. Konfigurationen und Zugriffsregeln konnten von den bestehenden Systemen übernommen werden. Das Setup wurde an die Standorte überspielt und per Fernzugriff eingerichtet.

Pro Standort wurden zwei UTM-Appliances im Cluster installiert, um die Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Jederzeit erweiterbar
Neben der Firewall für das Netzwerk lizensierte der Kunde auch andere Features, die je nach Bedarf der einzelnen Standorte schnell aktiviert werden können. So erreichen z.B. auch drahtlose Anwendungen die gleiche Sicherheitsstufe wie der Rest des Netzwerks.

Die IT-Mitarbeiter des Kunden wurden von IKU in der Administration des neuen Systems geschult. Die Umsetzung des Projekts erfolgte zügig und reibungslos. Mit der neuen Technologie wurde nicht nur die Sicherheit insgesamt deutlich erhöht, die Systeme sind nun auch einfacher und weltweit einheitlich zu verwalten.